Kinderschutzbund Leipzig: Gesundheitliche Chancengerechtigkeit durch Frühe Hilfen

Leipzig, 19. September 2014. Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Leipzig fordert zum Weltkindertag am 20. September die Verwirklichung von gesundheitlicher Chancengerechtigkeit

Die Gesundheit von Kindern hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Entwicklung. „Je früher Eltern und Kinder diesbezüglich wertschätzend unterstützt und gestärkt werden, desto besser. So lassen sich beispielsweise auch sozial schwierigere Startbedingungen durch Prävention und Gesundheitsförderung gut ausgleichen – insbesondere wenn diese früh ansetzen und nachhaltig sind“, sagt Geschäftsführerin Kristin Drechsler.

 

Der DKSB fordert deshalb in seiner Resolution einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen, um die gesunde Entwicklung der Kinder von Geburt an zu fördern. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die gesundheitlichen Risiken abbauen, die Entwicklung der Kinder unterstützen und die Chancengerechtigkeit unabhängig der sozialen Herkunft ermöglichen.

Zudem sind schon im Kindes- und Jugendalter viele Erkrankungen und Gesundheitsbeschwerden auf eine ungesunde Ernährung in Verbindung mit einem Mangel an körperlicher Bewegung zurückzuführen. An diesen Punkt knüpft die diesjährige Kampagne des DKSB „Gesundheit=Chance“ an. „Wir wollen mit der Kampagne das Bewusstsein für Gesundheit stärken, auf die Problemlagen hinweisen und die vielfältigen, bereits in den Orts-, Kreis- und Landesverbänden existierenden Projekte bekannt machen“, so Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes. Dabei bezieht sich die Kampagne auf Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, der das Kinderrecht auf gute Gesundheitsvorsorge und das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit für alle Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft festschreibt.

Kristin Drechsler: „Wir im Kinderschutzbund Leipzig helfen den Familien und Kindern zu einer gesunden Entwicklung u. a. mit unseren Elternkursen der Familienbildung sowie den Präventionsprojekten FREE YOUR MIND und der Fachstelle Suchtprävention.“

 

 

 

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