Individuelle Angebote

Das Leipziger Kinderbüro bietet neben seinen fortlaufenden Angeboten und spezifischen Projekten auch individuelle Angebote für Kita-/Schul-/Hortgruppen und Multiplikatoren an. Sprechen Sie uns an, dann entwickeln wir nach Möglichkeit ein individuelles Angebot, welches für ihre Gruppe passt.

Hier einige Beispiele:

Betzavta - Fortbildungen

Betzavta bedeutet "Miteinander".

Wie Menschen und letztendlich die Gesellschaft mit ihren Minderheiten, Konflikten und Problemen umgeht, hängt im Wesentlichen von den Kompetenzen jedes einzelnen Bürgers ab. Betzavta ist ein aus Israel stammendes Programm, welches sich unter anderem mit den Themen Identität, Achtung, Toleranz und dem Umgang mit Unterschiedlichkeiten beschäftigt. Sowohl Kindern als auch Erwachsenen fällt ein demokratischer Umgang mitunter schwer, dennoch ist Toleranz und der bewusste Umgang mit Menschenrechten für eine demokratische Gesellschaft existentiell.

Jeder Mensch besitzt das Vermögen, kritisch und moralisch zu denken, persönliche und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und eine aktive Haltung einzunehmen. Dieses Vermögen wird erworben und kann ausgebaut werden, vor allem wenn man mit der Vermittlung im jungen Alter beginnt. Kinder, die in der Lage sind, sich zu zuhören und alle unterschiedlichen Aspekte ihres Wesens akzeptieren, wachsen zu toleranten Erwachsenen heran, die nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, sondern auch in der Lage sind, die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen besser zu erkennen.

Im Betzavta Programm setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer eigenen Identität, ihren Werten, Haltungen und Ängsten auseinander. Die Übungen laden ein, sich zu reflektiren und Ideen für den Alltag zu entwickeln.

Unsere Fortbildung zum Betzavta- Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche, aber auch an Multiplikatoren (Lehrer_innen, Erzieher_innen, Sozialpädagog_innen).
Inhalte und Umfang werden individuell abgesprochen.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Susann Pruchnik und Antje Möhring

Schulwegsafari

Schulweg - Safari durch Leipzig

In Leipzig gibt es vielfältige Bemühungen, die Schulwege vor allem für Grundschulkinder sichererer zu machen. Im September 2012 startete das Ordnungsamt der Stadt Leipzig in Kooperation mit mehreren Partnern  das neue Projekt "Schulweg - Safari".

Was heißt eigentlich "Schulweg - Safari"? Die Schulweg - Safrai setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusemmen:

Schulwegerkundungen mit Kindern - Wer kennt den Schulweg am besten? - natürlich die Kinder.
 Das Kinderbüro erkundet gemeinsam mit Kindern die Schulwege und stellt eventuelle Sicherheitsmängel fest. Aber vor allem sollen Kinder ermutigt werden, ihren Schulweg zu Fuß zurück zu legen. Neben den Kindern werden anhand von Fragebögen auch Eltern zum Thema "Sicherheit auf dem Schulweg" befragt. Alle Ergebnisse werden dann zusammengetragen und gemeinsam mit dem Ordnungsamt ausgewertet. Die erste Schule, mit der das Kinderbüro dazu arbeitet ist die Franz - Mehring- Grundschule in Stötteritz.

Elterntaxi/ Elternhaltestellen Die Parksituation vor Schulen ist jeden Morgen oft katastrophal und besonders für Kinder gefährlich. Daher sollen Eltern sensibilisiert werden, ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen. Für die Eltern, die ihre Kinder dennoch mit dem Auto zur Schule bringen möchten, soll erreicht werden, dass diese die Verkehrssituation im direkten Umfeld der Schule nicht über Bedarf strapazieren. Als Lösungsansatz bieten sich dafür sogenannte Elternhaltestellen an Dies sind geschützte Orte zum Aussteigen, die mindestens 200 m von der Schule entfernt sind. Die resrtlichen Meter laufen dann die Kinder auf einem gesicherten Weg zur Schule.

Schulwegpräsenz Auf den Schulwegen sollen ehrenamtlich tätige Schulwegbegleiter eingesetzt werden, die durch ihre Präsenz Sicherheit vermitteln sollen.

Nähere Informationen zu dem Projekt "Schulweg - Safari" findet ihr hier oder auch unter: www.schulweg-safari.de/leipzig/

 

Demokratie- und Toleranzerziehung

Demokratie- und Toleranzerziehung

Zielgruppe: Kinder oder Jugendliche
Arbeitsform: Workshop im Rahmen von Projekttagen bzw. -wochen (individuelle Absprache möglich)

Demokratie heißt Miteinander – das bedeutet, Achtung, Toleranz, Konflikte aushalten und regeln. Sowohl Erwachsenen als auch Kindern fällt ein demokratischer Umgang mitunter schwer, dennoch ist Toleranz und der bewusste Umgang mit Menschenrechten für eine Demokratie existenziell.

Jeder Mensch besitzt das Vermögen, kritisch und moralisch zu denken, persönliche und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und eine aktive Haltung einzunehmen. Dieses Vermögen wird erworben und kann ausgebaut werden, vor allem wenn man mit der Vermittlung im jungen Alter beginnt. Kinder, die in der Lage sind, sich selbst zuzuhören und alle unterschiedlichen Aspekte ihres Wesens akzeptieren, wachsen zu toleranten Erwachsenen heran, die nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse besser wahrnehmen, sondern auch in der Lage sind, die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen besser zu erkennen.

Mit eigens dafür erstellten Methoden werden den Kindern oder Jugendlichen die theoretischen Ansätze vermittelt und erlebbar gemacht. Ziel ist dabei, Kinder und Jugendliche für den Umgang miteinander zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.

Meine, deine, unsere Kinderrechte

Meine, deine, unsere Kinderrechte

Zielgruppe: Kinder von 5 – 12 Jahren
Arbeitsform: Workshop im Rahmen von Projektnachmittagen, Projekttagen oder Projektwochen (individuelle Absprache)

Menschen haben Rechte, Arbeiter haben Rechte, Frauen haben Rechte! Und Kinder und Jugendliche? Auch sie haben Rechte, diese stehen in der UN-Kinderrechtskonvention, die 1989 beschlossen wurde und 1992 in Deutschland in Kraft trat. Nicht nur in armen Ländern werden die Rechte der Kinder vernachlässigt, auch hier in Deutschland werden sie oft zu wenig beachtet. Im Vordergrund stehen das Recht auf Gleichheit, das Recht auf Mitsprache und das Recht auf gewaltfreie Erziehung.
Wir möchten euch eure Rechte vorstellen, darüber diskutieren und gemeinsam mit euch überlegen, was ihr tun könnt, um eure Rechte umzusetzen.

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen