Über das Kinderbüro

Das Leipziger Kinderbüro wurde 1997 als kommunale Interessenvertretung für Leipziger Kinder in Form eines Vereins gegründet und ging aus einem Modellversuch 1994 zwischen den Stadtverwaltungen Frankfurt/Main und Leipzig hervor. Seit dem 1. Juli 2011 ist das Kinderbüro in Trägerschaft des Deutschen Kinderschutzbund e.V.

Damit hat das Leipziger Kinderbüro einen starken Partner zur Seite, der sich seit 20 Jahren für die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Leipzig einsetzt.

Kinder haben viel Phantasie und ganz eigene Bedürfnisse. Sie benötigen Räume, die für sie interessant sind, ihre Kreativität anregen, zum Spiel oder anderen Aktionen einladen und die sie erobern können. Anders als Erwachsene sind sie auf Grund ihres Alters und gesellschaftlicher Strukturen meist auf Menschen angewiesen, die ihre Bedürfnisse sehen und sich dafür einsetzen. Das Kinderbüro ist dort präsent, wo es gilt, Kinderinteressen zu vertreten, Kinderrechte umzusetzen und die Partizipation von Kindern zu fördern.

Mit geeigneten Projekten ermutigt das Kinderbüro zudem die Kinder selber aktiv zu werden und ihr Lebensumfeld mitzugestalten.

Nicht nur Kinder werden vom Kinderbüro unterstützt. Auch Jugendliche finden im Kinderbüro einen Ansprechpartner, wenn es um die Umsetzung eigener Ideen und die Mitbestimmung an sie betreffenden Entscheidungen geht.

Als "Fachstelle für Partizipation und Demokratie" arbeitet das Leipziger Kinderbüro aber nicht nur mit den Kindern und Jugendlichen. Denn die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen fängt meist in den Köpfen der Erwachsenen an! Wir schulen Multiplikatoren, Ämter, Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche mit ihren Interessen und Bedürfnissen berücksichtigen und beteiligen möchten.

Im Kinderbüro arbeiten zwei Sozialpädagog_innen mit langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendbeteiligung. Unterstützung erhalten sie von Praktikant_innen und ehrenamtlichen Helfern.

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