Radtour durch das Knautland

Bei bestem Fahrradwetter kamen elf interessierte junge Menschen für eine Tour zusammen, die es im Knautland so wohl noch nicht gegeben hat. Das Stadtplanungsamt Leipzig hatte, gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro des Kinderschutzbundes eingeladen, sich den Ortsteil Knautkleeberg-Knauthain genauer anzuschauen und wertvollen Hinweise für das neue Ortsentwicklungskonzept zu liefern.

 

Start

Start der Tour war am Bahnhof, vor dem sich die unsicheren Blicke recht schnell auflösten, als nach der Vorstellungsrunde schon die ersten konkreten Fragen von den jungen Expertinnen und Experten beantwortet wurden. Dann wurde losgeradelt, mit kurzen Stops an der Hoffnungskirche, einem Spielplatz in der Thomas-Müntzer-Siedlung und an der Kiesgrube Rehbach.

Kiesgrube Strand

Überall gab es Rückmeldungen zur aktuellen Nutzung, kritische Fragen und konstruktive Ideen, die von den Erwachsenen dankbar aufgenommen worden. Weiter ging es zum Berufsbildungswerk, das über eine tolle Anlage verfügt, die sich auch unter den Nicht-Bewohnern des ansässigen Wohnheims großer Beliebtheit erfreut. Die erfreulichen Ansätze der gemeinsamen Nutzung, die teilnehmenden Jugendlichen haben hier und da auch gemeinsam mit den Ansässigen Fußball gespielt, gilt es auszubauen, so die einhellige Meinung. Leider ist die Nutzung des Fußballplatzes nur eine Stunde täglich erlaubt.

Hände Karte

Über den neuen Standort der geplanten Grundschule ging es zum Sportplatz, der inzwischen zu klein für die wachsende Zahl sportbegeisterter Knautländer ist. Abschließend wartete am Naturbad Südwest noch eine Abschlussrunde mit Eis und der Sammlung von Lieblingsorten.

Eine rundum gelungene Radtour, die für die Planung des weiteren Vorgehens wichtige Impulse liefern konnte. Dafür geht ein herzlicher Dank an:

  • die vier Mädchen und sieben Jungen, die teilgenommen haben,
  • an Christian von der Mobilen Jugendarbeit für die Unterstützung in der Vorbereitung, die klugen Beiträge und Nachfragen während der Tour und den künftigen Support
  • Jens Gerhardt vom Planungsbüro u|m|s für die Vorbereitung der Tour und die super Moderation
  • Frau Neddens und Herrn Boldt vom Stadtplanungsamt für die Expertise, die geduldige Beantwortung aller Fragen und die Offenheit für die Ideen der Teilnehmenden
  • die Praktikantinnen von u|m|s und vom Stadtplanungsamt für die Foto- und Instagram-Unterstützung und die Beschaffung des Eis'

Alle Zuarbeiten werden auf unserer OPIN-Plattform aufbereitet. Dort können Kinder und Jugendliche aus dem Knautland auch weiterhin ihre Wünsche und Ideen eintragen. Zur Plattform geht es hier entlang:

OPIN-Plattform Knautkleeberg 2030

Unter #knautland findet ihr auf unserem Instagram-Kanal aktuelle Informationen zum Projekt

instagram logo

 

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